Der Wein und seine Geschichte
Ein Weinkeller mit Geschichte
Der Weinkeller von "Il Terriccio" sieht heute im Grunde nicht anders aus als er damals, am Ende des 19. Jahrhunderts ausgesehen hat. Das paßt zu einem Unternehmensstil, der es sich zur strikten Regel gemacht hat, sich unauffällig und ohne Störung an die Umgebung anzupassen.
Im historischen Weinkeller mit seinen Gewölben aus unverputzten Backsteinen sind die einzigen Veränderungen die neuen Stahlbehälter, Zugeständnisse an moderne und rationellere Arbeitsmethoden. Sie werden bei der Herstellung der Weiß- und Rotweine verwendet, die hier ihre alkoholische Gärung verschieden lange vollenden, je nach Typ und Jahrgang. Früher standen hier Weinpressen und große Fässer aus slawonischem Eichenholz.
Neue Kommunikationsmethoden und neue Erfordernisse
Das sind faszinierende Arbeitsgeräte und Fässer, aber sie gehören zu einem modus operandi, einem Begriff von Wein an, der sich grundlegend gewandelt hat, vor allem seit im Jahre 1993 der önologe Carlo Ferrini seine Arbeit in der Kellerei aufgenommen hat. Er ist unser hochgeschätzter Berater, der für die Verfeinerung der Rotweine lieber Barriques aus französischer Eiche verwendet, besonders jene von Allier. Das sind kleine Fässer, in denen der Tassinaia, der Lupicaia und der neue Rotwein, der Castello del Terriccio, lagern, nicht nur, um hier ihre Struktur und Persönlichkeit zu entfalten, sondern auch um die entscheidende Phase der malolaktischen Gärung zu vollenden.
Der Baustil
Auf dem Gut befinden sich einige alte Bauernhäuser, die in geduldiger und sorgfältiger Arbeit renoviert wurden. Dabei wurden die architektonischen Besonderheiten der Gebäude nicht angetastet. In gleicher Weise wurde auch beim Bau des neuen Flügels der Weinkellerei verfahren, der sich mit seiner Fassadenverkleidung aus lokalen Steinen, seinen charakteristischen Zinnen und seiner Höhe, die jene des Hauptgebäudes und des alten Kellers nicht übersteigt, gut in die Umgebung einfügt.
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